KultUR-Garten

Der gemeinnützige Verein Brilon-Mittendrin e.V. hat als erstes großes, auf längere Zeit angelegtes Projekt die Errichtung eines Gemeinschaftsgartens geplant, den

KultUR-Garten

Dieser Garten soll an einem öffentlich zugänglichen Ort entstehen und bietet sich für unterschiedliche Zielgruppen a n. So können sich sowohl Einzelpersonen, Familien, aber auch soziale Einrichtungen und Menschen mit Migrationshintergrund an der Planung und Durchführung des KultUR-Gartens beteiligen und sich dadurch mit ihrem Lebensmittelpunkt identifizieren.

Insbesondere ökologische Frage- und Problemstellungen werden unmittelbar sichtbar. Kinder und Jugendliche werden zur Verantwortungsübernahme motiviert. Senioren und Menschen mit Migrationshintergrund können ihr wichtiges kulturelles Wissen über die gärtnerische Tätigkeiten vermitteln. Es ergeben sich neue Chancen für Anerkennung und Bestätigung als Voraussetzung für eine gelingende Integration.

Ein KultUR-Garten  schafft im städtischen Umfeld einen lebendigen kulturellen Mittelpunkt, der auf vielfältige Weise genutzt werden kann, z.B. durch Musik, Lesungen, Kleinkunst u.a. und der Vereinsamung von Menschen, vor allem bei der zunehmenden Zahl Alleinlebender, entgegenwirken kann.

Ein KultUR-Garten wird ein Gewinn für Brilon sein:

  • es können Gemeinschaftserfahrungen gemacht werden

  • es findet ein interkultureller Austausch statt

  • körperliche Aktivitäten dienen dem Stressabbau

  • die gärtnerische Tätigkeit fördert Selbstvertrauen, Teamfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft

  • eine respektvolle Haltung gegenüber der Natur und die Ermöglichung von Biodiversität sind weitere wichtige Argumente für die Schaffung eines KultUR-Gartens im öffentlichen Raum.

Das Konzept des KultUR-Gartens hat bereits viel Anerkennung erfahren, u.a. durch die Bereitstellung von Fördermitteln. Sobald es eine Nutzungsvereinbarung für eine öffentlich zugängliche Fläche gibt, kann mit den Arbeiten zur Schaffung des KultUR-Gartens begonnen werden. Zahlreiche Projekte in der näheren und weiteren Umgebung zeigen, dass die Zeit für diese Art des bürgerschaftlichen Engagements gekommen ist und allgemeine Anerkennung erfährt.

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